Die Jury

Die Jury

Ann-Kristin Achleitner

Professorin für Entrepreneurial Finance an der Technischen Universität München und Mitglied des Aufsichtsrats bei Linde, Munich Re | TU München, Linde, Munich RE

Thema Digitalisierung und Female Entrepreneurship – worin sieht die Finanzwissenschaft die größten Herausforderungen und Chancen?
Neue Unternehmen müssen in Deutschland nicht nur entstehen, sondern auch in größere Unternehmen wachsen können – begleitet von Finanzierern, die sie mit nennenswertem Kapital, aber auch mit ihrer Erfahrung und ihren Kontakten unterstützen. Dies in Deutschland weiter und angesichts des Tempos der Digitalisierung schnell auszubauen, ist eine wesentliche Herausforderung. Dabei kann es sinnvoll sein, für weibliche Gründer besondere Formen der Unterstützung zur Verfügung zu stellen. Hier gibt es eindrucksvolle neue Ansätze. Wichtig ist, dass sie die ganze Kette begleiten und auch schon an den Universitäten greifen. Die erfolgreichen Unternehmerinnen, die sich hier entwickeln, werden ein Ansporn auch für viele andere sein!

Tijen Onaran

Tijen Onaran

Gründerin & CEO | Global Digital Women 

Warum hast du denn DFLA ins Leben gerufen?
Der Digital Female Leader Award zeigt: Digitalisierung lebt von denen, die sie gestalten! Wir brauchen mehr sichtbare und diverse Geschichten von digitalen Vorreiterinnen, denn Vorbilder motivieren und inspirieren! Ich freue mich schon auf all die Geschichten beim #DFLA 2019!

Brigitte Zypries

Brigitte Zypries

Bundesministerin a.D.

Warum unterstützt du den #DFLA2019?
Ich unterstütze den DFLA, weil er in vielen verschiedenen Kategorien zeigt, wie viele tolle Frauen es in der Digital-Szene gibt, die Großartiges leisten!

Dr. Jan Ising

Managing Director & Life Science Industry Lead ASGR | Accenture 

Welche Soft Skills braucht es um die Digitalisierung zu gestalten?
Es ist wichtig, Veränderungen offen zu begegnen und dazulernen zu wollen. Neue Aufgaben und Berufe entstehen, die beispielsweise Kreativität und ein konsequentes interdisziplinäres Denken brauchen. In einer vernetzten Welt muss man vernetzt denken und arbeiten, sich auf unterschiedliche Denk- und Herangehensweisen einstellen. Veränderungsprozesse im Zuge der digitalen Transformation brauchen zudem eine gute Kommunikation. Es reicht nicht nur aus, die richtige Plattform zur Verfügung zu stellen. Damit ein Unternehmen der Herausforderung der digitalen Transformation gewachsen ist und daran wächst, müssen Mitarbeiter ermutigt werden, sich darauf einzulassen. Ängste müssen genommen und Rahmenbedingungen geschaffen werden, in denen jeder sein volles Potenzial ausschöpfen kann

Angelika Kambeck

Angelika Kambeck

Head of Group HR | Klöckner

Wie wichtig ist es digitalen Frauen eine Bühne zu geben?
Der digitale Wandel ist der größte Einflussfaktor in unserer Wirtschaft und Gesellschaft, der sich im besonderen Maße auf die People- und Culture-Themen eines Unternehmens auswirkt. (Gender) Diversity spielt dabei für die erfolgreiche Gestaltung dieses Wandels eine enorm wichtige Rolle und daher unterstützen wir gerne dabei, (digitale) Frauen noch sichtbarer zu machen.

Kenza Ait Si Abbou Lyadini

Kenza Ait Si Abbou Lyadini

Senior Managerin Robotics & Künstliche Intelligenz | Deutsche Telekom

Aus dem Nähkästchen geplaudert: was ist der größte Benefit, den man als einer der Siegerinnen des DFLA erfährt?
Für mich ist der größte Vorteil die Sichtbarkeit. Nach der Verleihung haben mich viele Leute zu Interviews, Key Notes und Podiumsdiskussionen eingeladen. Schon früher habe ich gerne vor Publikum über KI- und Robotik-Themen diskutiert, aber nun genieße ich es ein viel größeres Publikum zu haben. Meine Sichtbarkeit ist nicht nur in der KI-Community gestiegen, sondern hat sich auch bei meinem Arbeitgeber, der Deutschen Telekom, erhöht. Mir hat sogar unser CEO, Tim Höttges, zur Auszeichnung gratuliert!

Juan Perea Rodriguez

Juan Perea Rodríguez

Head of Public Sector Central Europe and Member of the Management Board at Fujitsu and Initiative D21 | Fujitsu

Wie wichtig ist Diversität für den Erfolg eines Unternehmens?
Ich möchte mit einer anderen Frage antworten: Werfen Sie einen Blick auf das wirkliche Leben….welche sind die besten Teams? Die Antwort ist: Immer die gemischten. Niemals nur die besten Fachkräfte, nie nur Männer, nie nur Spezialisten, nie nur Frauen, nie immer die jüngsten oder die ältesten. Eine Familie, ein Team, Freunde, ein Unternehmen, auch in der Natur ist die Vielfalt die stabilste und nachhaltigste Kombination. Und die Ergebnisse dieser Gruppen sind auf Dauer immer erfolgreicher. Warum versuchen wir nicht, dies in unser Geschäftsleben zu übertragen?

Daniela Horn

Daniela Horn

Head of Global Digital Products | PAYBACK

Wie wird man in der digitalen Ökonomie zum Gewinner?
Gewinner in der digitalen Ökonomie zeichnen sich durch die Kompetenz aus, eben nicht in Kategorien wie „digital“ und „nicht digital“ zu denken, sondern diese vermeintlichen Gegensätze aufzulösen. Auch wenn unser Alltag immer digitaler wird, die analoge Welt wird niemals verschwinden – niemand agiert und kommuniziert den gesamten Tag nur digital. Die Kunst wird es zukünftig immer mehr sein, das „Alte“, Analoge mit dem „Neuen“, Digitalen sinnvoll zu verzahnen, Brücken zu bauen und dabei alle Kommunikationskanäle zu berücksichtigen. Nur wer es schafft, alle auf der eigenen digitalen Reise mitzunehmen und dabei immer vom Kunden aus zu denken, kann langfristig gewinnen.

Emilio Galli Zugaro

Emilio Galli Zugaro

Vorstandsvorsitzender | Methodos

Making the world more digital and female – warum ist das eigentlich wichtig?
… Weil wir unsere Zukunft gestalten müssen, und die ist sowohl männlich als auch weiblich. Männer haben bereits ihren Anteil an der Gestaltungskraft, Frauen müssen ihren Anteil ausbauen. Deshalb möchte ich wirklich dazu beitragen, dass dies geschieht.

Ines Pohl

Ines Pohl

Chefredakteurin | Deutsche Welle 

Warum sollte die Welt more #digital und more #female werden?
Die Welt wird jede Sekunde digitaler – anstatt dabei zuzusehen, sollten wir sie gestalten, hinterfragen, verbessern! Online-Journalismus von starken Frauen kann da einen großen Beitrag leisten. Wir versuchen durch guten Journalismus dazu beitragen, digitalen Hass zu digitalem Mitgefühl zu wandeln. Wenn uns das gelingt, machen wir auch die reale Welt ein Stück besser.

Finja Kütz

Finja Kütz

Group Chief Transformation Officer | UniCredit

Digitalisierung & Female Empowerment – wie passt das für dich zusammen? 
Viele Menschen erwarten, dass die Digitalisierung mehr Gewicht auf Soft Skills legt (Fähigkeiten, die typischerweise Frauen zugeschrieben werden) und Frauen insgesamt die Möglichkeit bietet, sich weiterzuentwickeln. Was wir jedoch sehen, ist eine Dominanz von männlich dominierten Technologieunternehmen und Investoren, die dazu neigen, weiblich geführte Unternehmen zu diskriminieren. Im Durchschnitt fallen Technologieunternehmen bei der Gleichstellung der Geschlechter weit hinter anderen Sektoren zurück. Obwohl es also Möglichkeiten für „female Empowerment“ gibt, ist es bisher nicht offensichtlich, wie man sie realisieren kann. Um die Digitalisierung zu nutzen, um neue Arbeitsweisen und eine Welt mit mehr Gleichberechtigung zu gestalten, müssen wir alle (Männer und Frauen) zusammenarbeiten, um die Chance zu nutzen und zu vermeiden, in alte Gewohnheiten zu verfallen!

Janina Kugel

Chief Human Resources Officer und Mitglied des Vorstands | Siemens AG

Female Empowerment & Digitalisierung – wo bieten sich die größten Chancen?
Die digital vernetzte Welt fordert von uns Kreativität und große Wandlungsfähigkeit. Diese Erfolgskriterien finden sich besonders häufig in diversen Teams. Organisationen können es sich heute also schlicht nicht mehr leisten, in Monokulturen zu denken und zu arbeiten. Um dem Ziel von Gleichberechtigung näher zu kommen, setzen sich jeden Tag unzählige Frauen und Männer für mehr Gender Balance ein. Dabei können wir die Digitalisierung ganz gezielt nutzen: indem wir uns vernetzen und indem wir inspirierende Geschichten und Erfolge sichtbar machen. So können wir junge Frauen mit neuen Rollenbildern ermutigen, Karriere in der Tech- und Digital-Branche zu machen.

Annette Siragusano

Annette Siragusano

Head of Corporate Communication | comdirect Bank AG
Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung Rechnen & Mitgründerin der Initiative finanzheldinnen

Thema finanzielle Unabhängigkeit: was ist dein „Pro Tipp“ an alle digitalen Frauen?
Nutzt die digitalen Angebote und Möglichkeiten, es gibt sie zur Genüge. Ob digitales Haushaltsbuch, Online-Magazine oder Apps, die einem Finanz-Wissen näherbringen. Schaut was für Euch Sinn macht und teilt dies mit Eurer Community. Gebt weiter, woran ihr Spaß gefunden habt und was für Euch ein guter Weg ist. So können andere von Euch lernen und Ihr gewinnt einen guten Überblick über die Möglichkeiten. Sobald die ersten Schritte getan sind, werdet Ihr feststellen, dass es Spaß macht sich mit seinen Finanzen zu beschäftigen!

Florian Böhme

Florian Böhme

Director Amazon Business DE | Amazon

Wie wichtig sind die Sozialen Medien für einen Großkonzern? 
Perspektivwechsel: Was ist für die Kunden wichtig? Das ist der Maßstab, an dem wir die Relevanz unserer Services und Innovationen messen, und auch die Relevanz der Kanäle, über die wir sichtbar sind. Das bedeutet mehr und mehr „mobile first“, und auch Präsenz in den sozialen Netzwerken, über die sich Kunden informieren bevor und während sie Kaufentscheidungen treffen. Ich erkenne das auch in meinem eigenen Nutzungsverhalten als Konsument.

Cloudy Zakrocki

Cloudy Zakrocki

Vice President International Content & Brand Strategy | Refinery29

Was sind deine drei Top Tipps an alle Frauen, die Corporate Influencer werden wollen?
1. Stay true to who you are:
Nur, wer sich mit seinem Unternehmen/ seiner Marke identifiziert, kann diese auch nach außen vertreten und erfolgreich damit sein.
2. Create something that matters: Finde, was dich von anderen unterscheidet – auch eine Nische kann ganz groß raus kommen und eine breite Audience haben.
3. Approach the approachable: Sei nahbar! Auch Privates gehört auf die Bühne – zeige die Ups and Downs, die das Leben und den Job lebenswert machen.

Antje Neubauer

© Dan Zoubek

Antje Neubauer

Ehemalige Marketing & PR-Chefin der DB

Digitalisierung & Female Empowerment, wie passt das für dich zusammen?
Digitalisierung ist ein weiterer positiver Treiber für die Stärkung von Frauen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Macht und Informationshoheit liegen nicht mehr ausschließlich in den meist männlich besetzten Management Etagen. Informationen und Daten können nicht mehr gönnerhaft verteilt werden. Sie sind zugänglich.  Frauen haben jetzt eine substantielle  Chance auf einen echten Kulturwandel und damit Zugang zur Chef-Etage. Die Digitalisierung unserer Gesellschaft gibt uns weitere Kommunikationsplattformen, eine sichtbare Stimme und die notwendige technische und räumliche Flexibilität.

Iris Rothbauer

Iris Rothbauer

Head of Public Relations | Telefónica Germany

Was sind Deine drei persönlichen Erfolgsfaktoren für einen digitalen Arbeitsalltag?
Erstens: Mein morgendlicher Social Media-Scan. Der Tag beginnt für mich damit, dass ich meine Netzwerke auf Twitter, Facebook und LinkedIn scanne. Das ist für mich ein Ritual, neben der klassischen Medienlektüre. So starte ich bestens informiert in den Tag. Zweitens: digitale Weiterbildung. Wenn immer möglich nutze ich Pausen oder Wartezeiten beim Reisen, um mich weiterzubilden. Das kann ein Podcast zu einem bestimmten Thema sein oder eine Lektion in einer Weiterbildungs-App. Dabei lerne ich nicht nur viel, ich habe auch das gute Gefühl, etwas für mich zu tun. Mein dritter Erfolgsfaktor heißt: Abschalten! Wenn ich Geschäftspartner zum Gespräch treffe, bleibt mein Smartphone aus. Denn nur so kann man sich wirklich auf sein Gegenüber einlassen.

Sabine Müller

Sabine Müller

CEO | DHL Consulting

Welche Vorteile hat Social Media, um einen Einblick in die Berufswelt zu geben?
Social Media ist vorteilhaft, wenn es ganzheitlich im Berufsleben eingesetzt wird. Wenn Sie wissen, wofür Sie stehen, wofür Sie leidenschaftlich sind und was Sie wollen, können Sie Teil des Gesprächs auf einer viel breiteren Ebene sein, als es Ihre alltägliche körperliche Umgebung erlaubt. Der entscheidende Punkt ist, sozial zu sein: Verbindungen online herstellen, aber offline weiterverfolgen, neue Ansätze entdecken und in der realen Welt testen, Helden folgen, aber keine Angst haben, sie herauszufordern und Teil der Debatte zu sein. Auf diese Weise hilft Social Media, die Fähigkeiten zu erlernen und zu entwickeln, die benötigt werden, um erfolgreich zu sein.

Tanja Kaufmann

Tanja Kaufmann

Global Diversity & Inclusion Lead Intelligent Enterprise | SAP SE

Christina Schulte-Kutsch

Christina Schulte-Kutsch

VP Leadership Development & Culture | Deutsche Telekom

Warum ist für dich das Thema #New Work so wichtig? 
In einer digitalen und agilen Arbeitswelt ist New Work wichtig und unabdingbar und bedarf einer zeitgemäßen Unternehmens- und Führungskultur. Beides ist wichtig, um den Erfolg eines Unternehmens zu sichern. New Work braucht neue Arbeitsmethoden und flexible Arbeitszeitmodelle um ein Umfeld für Kreativität und Innovationen zu ermöglichen. Neue Technologien bieten uns die Möglichkeit team-, abteilungs- und auch länderübergreifend an gemeinsamen Themen zu arbeiten. Dafür brauchen wir aber eine neue Haltung – sowohl bei den Führungskräften als auch bei den Mitarbeitern.

Vera Schneevoigt

Vera Schneevoigt

Chief Digital Officer and Senior Vice President Engineering | Bosch

Warum ist Diversity so wichtig für Unternehmen?
Entwicklung komplexer Produkte für Märkte in aller Welt profitiert von unterschiedlichen Perspektiven. Verschiedene Sichtweisen liefern Impulse für Kreativität und Ideen und sind somit Treiber für hohe Innovationskraft. Unternehmensgründer Robert Bosch hat dies früh erkannt und kulturelle Vielfalt als einen seiner Unternehmenswerte festgeschrieben. Bosch versteht das Thema Diversity als Potenzial, das für den Unternehmenserfolg wichtig ist und entscheidend zur Attraktivität als Arbeitgeber beiträgt. Vielfalt ist ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Der Diversity-Begriff beschränkt sich dabei nicht auf unterschiedliche kulturelle Hintergründe oder die Anteile weiblicher und männlicher Mitarbeiter, sondern umfasst die Summe der unterschiedlichen Denkweisen, Erfahrungen, Perspektiven und Lebensentwürfe aller Mitarbeiter rund um den Globus.

 

Ilka Friese

Ilka Friese

Chief Financial Officer & Geschäftsführerin | NTT DATA Deutschland

Brauchen Frauen einen eigenen Digital Leader Award?
Ja, denn die vielen tollen Gestalterinnen der Digitalwirtschaft dürfen sich noch viel mehr positionieren.
Meine 3 Empfehlungen dazu: Erstens, wartet nicht auf den Prinzen und darauf, entdeckt zu werden. Seid mutig und zeigt euch! Zweitens, sucht euch eure Chancen – geht raus, übernehmt Herausforderungen und Verantwortung. Je größer euer Mandat ist, umso mehr könnt ihr gestalten und bewegen. Und drittens: Feiert unbedingt eure Erfolge, die kleinen und die großen. Und dann redet über sie!

Kerstin Wagner

Kerstin Wagner

Head of Talent Acquisition | Deutsche Bahn

Warum sollte die Welt #moredigital und #morefemale werden?
Die Digitalisierung ist die Chance für die Deutsche Bahn: neue Services, umfassende Verbesserungen für unsere Kunden, mehr Kapazität. Diese enormen Veränderungen schaffen wir aber nur mit starken Tech ExpertInnen, EntwicklerInnen, ProjektLeiterInnen und ChangerInnen. #femaletalents can make the difference!

Lin Freitag

Lin Freitag

Stellvertretende Chefredakteurin | Myself

Warum sind Vorbilder so wichtig?
Die Wirtschaftswelt sieht in vielen Branchen noch genauso aus wie vor zehn Jahren. Tatsächlich sind die meisten CEOs in den führenden Industrienationen auch im Jahr 2019 noch weiß, männlich und Mitte 50. Das Problem: In der Regel befördern sie Kandidaten, die ihnen selbst ähnlich sind – und züchten so die nächste Generation an gleichförmigen Unternehmenslenker heran. Damit sich dieses Bild ändert, braucht es mehr Vielfalt an der Spitze. Nur ein guter Mix aus Männern und Frauen, unterschiedlichen Kulturen und Perspektiven auf den Führungsetagen spricht auch Menschen außerhalb des Rasters an.

Maria Moræus Hanssen

Maria Moræus Hanssen

Member of the Board, Chief Operating Officer (COO) and Deputy CEO, Region EMEA | Wintershall Dea

Nina Pütz

Nina Pütz

Managing Director, Chief Executive Officer | brands4friends

Warum unterstützt du den #DFLA19 und was bedeutet Digitalisierung im Zusammenhang mit Lifestyle für dich?
Wir brauchen smarte Innovatorinnen und Unternehmerinnen. Sie sind nicht nur wichtige Vorbilder für die nachfolgenden Generationen junger Managerinnen, sondern verändern unserer aller Arbeitswelt positiv. Die Digitale Transformation hat auch die Mode- und Lifestylewelt voll erfasst: Technische Innovationen verändern die Herstellung von Kleidung, klassische Absatzkonzepte wandeln sich durch eCommerce und neue Marketingformen. Mir imponieren Frauen, die Tech-Kompetenz und Business-Know-How erfolgreich mit Lifestyle und Lebensfreude verknüpfen. Die eigene Ideen haben und Neues schaffen. Darum freue ich mich, in der Jury vom #DFLA19 dabei zu sein und viele von ihnen kennenzulernen.

Alexandra Balsells

Alexandra Balsells

Chief People Officer | Free Now

Was bedeutet für dich Innovation und warum ist sie für dich so wichtig?
Derzeit tragen 700 Mitarbeiter aus 68 Ländern dazu bei, dass wir Europas führende Taxi-App sind. Um unser Unternehmen und Geschäft weiter auszubauen, brauchen wir innovative Menschen aus der ganzen Welt, die unsere Mission und Werte unterstützen. Jede neue Idee ist willkommen. Gemeinsam entwickeln wir unsere App weiter und suchen kontinuierlich nach Verbesserungen. Aus meiner Sicht schaffen wir das mit einer weltoffenen Arbeitsatmosphäre, die Menschen dazu ermutigt, sie selbst zu sein, Vielfalt anzunehmen und sich gegenseitig Tag für Tag zu motivieren.

Valerie Holsboer

Valerie Holsboer

Vorstand Personal und Finanzen der Bundesagentur für Arbeit

Warum unterstützt Du den DLFA und welche Bedeutung hat der DFLA für Dich?
Ich unterstütze den DLFA weil die digitale Transformation auch ein neues Denken im Bereich Führung und Unternehmenskultur benötigt. Starke Frauen übernehmen hier zu Recht eine Vorreiterrolle und durchbrechen mit neuen Arbeitsmethoden, Prozessen und Lernformen starre, lähmende Strukturen. Ohne diese klugen, kreativen Köpfe können wir im internationalen Wettbewerb nicht mithalten – weder im Tempo, noch in der Innovationskraft.

Birthe Stegmann

Birthe Stegmann

Partnerin Human Capital, Talent Acquisition, Diversity & Inclusion Leader | PwC GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Was bedeutet für dich „Karriere“ und warum ist sie für dich wichtig?
„Karriere machen“ – das bedeutet für mich viel mehr, als Leistung und Aufstieg: Es geht darum auf dem eigenen Karriereweg, die individuellen Talente zu erkennen, eine Bestimmung zu haben und dieser mit voller Motivation und Leidenschaft nachzugehen. Danach lebe ich und deshalb ist es mir besonders wichtig,  Talente zu entdecken, zu entwickeln und zu fördern. Bei PwC leben wir nach dem Purpose „to build trust in society and solve important problems“ – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen dies auch in Zeiten der digitalen Transformation sicher. Als internationales Netzwerk hat PwC das Privileg, gemeinschaftlich über Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten und die Verpflichtung die Menschen an der digitalen Welt teilhaben zu lassen. Mir ist es wichtig, dass wir die Grenzenlosigkeit der Digitalisierung auch in unserem Daily Business verankern, denn: Everyone is a talent.

Yvonne Quint

Yvonne Quint

Partnerin im Bereich Banking & Capital Markets | BearingPoint

Warum unterstützt du den #DFLA19?
Der DFLA19 verbindet zwei für uns wesentliche Themen, die ebenso intern wie innerhalb der Beratung unserer Kunden auf der Agenda für die nächsten Jahre stehen: Digitalisierung und Diversity.
Diversity beschränkt sich dabei für uns nicht nur auf Gender Diversity, allerdings hat Gender Diversity traditionell einen hohen Stellenwert bei uns. Zusätzlich ermöglicht die voranschreitende Digitalisierung talentierten und ambitionierten Frauen eine Vielzahl an Möglichkeiten, Führungsrollen zu übernehmen und Leadership zu leben.
Der #DFLA19 bietet Female Leaders im Digitalisierungsumfeld eine hervorragende Bühne, ihre Erfolge zu zeigen und zu feiern und somit als Role Model für zukünftige Female Leaders zu agieren.

Sylvia List

Sylvia List

Go‑to‑Market General Manager | Dimension Data

Warum unterstützt du den DFLA und welche Bedeutung hat der DFLA für dich?
Ich will nicht mehr in jedem Meeting die „Einzige“ sein!“ – Männer kennen sich, vernetzen sich und erinnern sich aneinander. Mit mehr als zwei klugen Frau in einem Meeting verändert sich das Klima im Raum, die Farbe im Raum und die Klangfarbe der Stimmen – es wird freundlicher, das habe ich oft erlebt. Frauen aber bilden noch viel zu wenige Seilschaften um ein wirkliches Handlungsnetzwerk zu haben. DFLA bietet dazu eine Plattform, auch um über die eigene Disziplin hinaus kluge und erfolgreiche Frauen weiter zu motivieren und als role model für junge Kolleginnen zu zeigen.